Homestory | Im Kinderzimmer von Kaia

Ein blondes zuckersüßes Mädchen, sie heißt Kaia. Ich könnte ihr stundenlang zusehen. Und seit zwei Monaten auch noch diese kleinen Füße von Bo. Ich rieche den Babyduft bis hier her nach Österreich. Ja, ich muss immer lächeln, wenn ich Saskia Liesenfelds Beiträge auf Instagram sehe. Sie wohnt mit ihren Kindern, Hund Bruna und ihrem Mann Philipp nähe Köln und postet als Digital Creator Ausschnitte aus ihrem Mama-Lifestyle. Dabei lässt sie gekonnt ihre zwei großen Leidenschaften einfließen: Mode und Interior. Letzteres haben ich mir mit Saskia – die übrigens Grundschullehrerin in Elternzeit ist – zum Thema genommen und ein bisschen über Kinderzimmer-Einrichtung und weitere Wohnpläne gequatscht:

Saskia, schön dass du hier bist. Erzähl mal ein bisschen über Kaias Reich. Hattest du hier ein Konzept oder hast du es nach Gefühl eingerichtet?

Nein, ich hatte kein Konzept. Generell habe ich keinen Raum nach einem Konzept eingerichtet. Wenn ich etwas sehe, das mir gefällt, weiss ich meist sofort, an welcher Stelle es sich gut einbringen lässt. Da die Farben in Kaias Kinderzimmer relativ undominant sind, lässt sich so gut wie alles miteinander kombinieren und stylen. Zum Leidwesen meines Mannes stelle ich aber monatlich fast jedes Zimmer 1x auf den Kopf. Wenn ich eine „kreative Phase“ habe, finde ich plötzlich alles langweilig und muss in jedem Zimmer eine Veränderung vornehmen. Dann kommen „alte Schätze“ zum Vorschein, die ich vor einem Jahr weggeräumt habe, weil sie mir zu dem Zeitpunkt nicht mehr gefallen haben. Wir haben deshalb ein relativ großes „Lager“ mit Accessoires, auf das ich immer mal wieder zurück greife.

Wieviel Mitspracherecht hat Kaia in Sachen Zimmergestaltung?

Ich würde sagen wir haben da eine gute Mischung gefunden: Kaia sagt, was sie sich für ihr Zimmer wünscht und ich suche diese Dinge dann meist gemeinsam mit ihr „in schön“ raus  🙂 So sind wir beide happy. Ich brauche es einfach überall relativ clean – das gibt mir eine Art Zufriedenheit und wirkt beruhigend auf mich. Zudem lege ich auch im Kinderzimmer Wert auf langlebige, hochwertige Möbel, die auch in ein paar Jahren noch gefallen. Dafür darf sich Kaia jegliche Art von Spielzeug aussuchen/ wünschen. Und diese Dinge sind meist knallpink oder quietschbunt. Damit mich das auf Dauer nicht wahnsinnig macht, haben wir relativ viel Stauraum, wo ich diese bunten Teilchen verschwinden lassen kann.

Welches Auswahlverfahren gibt e bei dir in Sachen Möbelanschaffung?

Wir investieren fast ausschließlich in zeitlose Klassiker und achten auf cleane Farben bei größeren Anschaffungen. Hier und da darf es ein Dekorations-Eyecatcher in einer auffälligeren Farbe sein. So wie die Tapete von Ferm Living. Früher habe ich jeden Mainstream mitgemacht aber man sieht sich einfach zu schnell satt an all den schnelllebigen Trends. Klassiker kommen einfach nie aus der Mode – weder in Sachen Kleidung noch beim Interieur. Wir legen Wert auf qualitativ hochwertige Dinge die robust und relativ pflegeleicht sind. Nich zuletzt schon wegen unserem Hund.

Und wo shoppst du am liebsten für’s Kinderzimmer?

Oh das ist ganz unterschiedlich. Ich habe nicht den einen Shop, bei dem ich immer kaufe. Generell liebe ich es durch kleine, feine Geschäfte zu stöbern und ganz individuelle Dinge fürs Kinderzimmer zu finden. Auch die Beratung in solch kleinen Lädchen ist immer sehr nett und „nah“. Dank Corona gerade ja leider nicht möglich. Ein nennenswerter, familiengeführter Kinderladen mit wunderschönen ausgewählten Sachen ist die Villa Hirsch in Bonn. Dort haben wir Kaias Hochbett gekauft. Ich finde dort immer etwas – neben Sachen für die Kinder meist auch etwas für mich. Als wir noch in Köln gewohnt haben, war ich regelmäßig bei Nicola stöbern. Dort gibt es keine Möbel aber so süße Accessoires, Kleinigkeiten zum Verschenken und hochwertige Kleidung.

Gibt es etwas, was du an Kaias Zimmer ändern möchtest?

Definitiv die Größe! Kaia hat zwei einzelne, kleine Kinderzimmer – eines zum Schlafen und Fertigmachen und eines ausschließlich zum Spielen. Beide Zimmer sind aber wirklich klein. Da Kaia nächstes Jahr in die Schule geht und dann definitiv mehr Platz benötigt (bspw. für einen Schreibtisch), planen wir im zukünftigen Haus für beide Kinder jeweils ein großes Kinderzimmer und ein gemeinsames Spielzimmer. Kaia freut sich schon sehr darauf, ihr neues Zimmer dann mit einrichten zu dürfen. 

Das heißt, ihr zieht aus eurem wunderschönen Haus wieder aus?

Wir haben unseren Bungalow von Beginn an nur für den Übergang gebaut. Uns war klar, dass er auf Dauer zu klein sein wird und wir ihn langfristig gesehen vermieten möchten. Außerdem waren wir uns nicht sicher, ob wir uns „für die Ewigkeit“ auf dem Land sehen. Wir haben es uns immer offen gehalten, nicht doch wieder zurück in die Stadt zu ziehen und dort zu bauen. Mittlerweile sind wir aber sehr happy auf dem Land und sogar mein Mann – als Stadtmensch durch und durch – fühlt sich wohl. Für die Kinder ist es in meinen Augen auch einfach traumhaft, so idyllisch groß werden zu können. 

Und zu letzt: Teilst du mit uns deinen ultimativen Tipp in Sachen Kinderzimmer-Ordnung?

Geschlossener (!) Stauraum ist alles! Und bei den festen Elementen – also den Möbeln – auf schlichte Farben setzten. Das strahlt Ruhe und Ordnung aus. 

Fotos: Saskia Liesenfeld

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