Ruhige Farben:

Im Zimmer unsere Jungs, ist das Interieur zurückhaltend, die Bewohner dafür umso bunter. Ein paar Inspirationen aus dem Kinderreich meiner wilden Zwei. 
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Hallo ihr Lieben, herzlich Willkommen im Reich der Jungs. Ich dachte, zwischen all dem Glitzer, Zucker und Tannen-Grünzeug, können wir alle mal wieder einen stinknormalen, inspirativen Post aus dem Kinderzimmer gebrauchen. Hier trällert zwar Rolf Zuckowski ständig was von einer Weihnachtsbäckerei aber solange zwischendurch immer mal wieder zur Frühlings-Musik getanzt wird, ist auch das erträglich.

Weil hier ein ziemlich wildes Duo haust, hab ich beschlossen, die Einrichtung und Farben sehr zurückhaltend zu gestalten. Für die Wände hab ich die Farbe Shadow White von Farrow & Ball gewählt. Da ich bereits im alten Haus so begeistert von dem Finnish “Modern Emulsion” war (abwaschbar und dennoch nur ein Glanzniveau von sieben Prozent), hab ich dieses auch hier wieder verwendet. Der Farbton ist ein warmes, helles Grau und gibt dem Raum optische Ruhe.

Die Möbel haben wir auch sehr reduziert gewählt: neben dem Kleiderschrank, der Kleidung und diverses Spielzeug behaust – übrigens ein stinknormaler Pax von Ikea – stehen hier noch zwei Betten, ein niedriger Tisch, ein Schreibtisch auf dem Tim alleine walten kann und drei Körbe, die Bausteine, Autos und Co. im Zaum halten. Den Bereich von Tim zeig ich euch die nächsten Wochen gerne mal genauer und erzähl ein bisschen darüber, wie ich die manchmal unterschiedlichen Interessen in einem Zimmer halbwegs friedlich halte.

Joel’s Tisch ist ein einfacher Holztisch, den ich mal weiß geseift habe. Sein Bett ist das Gitterbett aus der Home Kollektion von Stokke. Wir bekamen es zum Einzug ins neue Haus und ich nahm dies gleich zum Anlass, Joel daran zu gewöhnen, nicht ständig in unserem Bett zu liegen. Zu meiner großen Verwunderung funktioniert dies wirklich gut und der kleine Mann schläft richtig gerne darin. Wer nun denkt: “Wieso machen das alle Kinder, nur meines macht es nicht”, dem sei folgendes gesagt:

  1. Er macht sein Mittagsschläfchen in der Federwiege.
  2. Er wird abends immer in den Schlaf begleitet, in dem mein Mann oder ich neben seinem Bett sitzen und LaLeLu trällern.
  3. Er schläft NICHT durch.
  4. Er wird so ziemlich jede Nacht letztendlich in unser Bett geschleppt.

Doch Hauptsache ist doch, dass sie schlafen, die kleinen Mäuse! Egal wie, egal wo. Punkt.

So, nun aber weiter: Die kleinen Stühle sind von Nofred. Die Schlange ist von Ferm Living. Der Teppich ist von Urbanara. Ich mag ihn sehr, aber auf den Boden soll tatsächlich noch ein bisschen Farbe einziehen. Habt ihr Vorschläge?

Die große Gardinen-Frage. Danach werde ich auf Instagram vermutlich am häufigsten durchlöchert: sie sind von H&M und aus Leinen. An der Wand hängen drei Poster: die Weltkarte von Gretas Schwester, die Fische von hier, und das graue Poster von Ferm Living (leider schon ziemlich alt). Die Bilderleiste der Weltkarte haben wir selbst gemacht, die anderen sind ebenfalls von Ferm Living. So, noch was vergessen? Ich glaube nicht, falls doch – immer nur her mit euren Fragen.

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