Unsere DIY-Küche aus Sperrholz:

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Puh das hab ich aber spannend gemacht – eigentlich schon für letzte Woche angekündigt und heute erst online: der Post zur neuen Küche. Danke für eure Geduld liebe Leute! So, das ist sie nun also – eine Küche bestehend aus Ikea-Korpussen, Elektro-Geräte verschiedener Hersteller, DIY-Fronten meines Mannes und einer Keramikplatte. Ich erzähle nun einfach mal darauf los und verlinke euch unten in der Fact-Box alle verwendeten Produkte.
Die Aufteilung.
Wir haben die Küche weiter in den großen Wohn- Essraum gezogen und einen Teil der alten Küche bestehen lassen. Davor baute mein Mann eine Tür und dahinter verbirgt sich nun unsere so liebevoll betitelte “Schmutzküche”. Und ja – sie macht ihrem Namen alle Ehre. Denn da wird Geschirr abgestellt, Kuchen gebacken, Smoothies gemixt, Brot getoastet und eben all das abgestellt, was in der Küche immer eher als störend befunden wird. Es ist wirklich ein praktisches Konzept, aber auch ziemlich gefährlich. Denn am Ende des Tages hat man plötzlich zwei Küchen, die sauber zu machen sind. Das System “Türe auf – Saustall rein – Türe zu” kann also schnell zum Verhängnis werden. Das hab ich im Vorfeld etwas unterschätzt. Soll ich euch die Schmutzküche die Tage mal in den Instagram-Stories zeigen?

 

Unter dem Fenster planten wir eine Müsli-Bar. Hier schreibe ich gerade diesen Beitrag und esse nebenbei meine geliebten Haferflocken. Wenn die Kinder vom Kindergarten nachhause kommen ist hier immer gleich mal die erste Station um sich mit Snacks zu stärken und mir von ihrem Vormittag zu erzählen.

Laugen und Seifen.
Wir verwendeten Kiefer-Sperrholz, welches wir gelaugt und geseift haben. Warum wir das taten? Das Sperrholz wird ungeschützt schnell gelb – mit dem laugen und seifen stoppt man diesen Prozess und es bekommt einen hellen, weißlichen Ton, die Holzmaserung bleibt aber – anders wie bei einer Lacklasur – intensiv bestehen. Außerdem wird das Holz dadurch tatsächlich absolut pflegeleicht. Selbst die Müsli-Bar ist noch immer fleckenfrei und das einfach aus dem Grund, dass, wenn mal was daneben gehen sollte, man einfach mit einem Seifenwasser darüber wischt und schon ist wieder alles beim alten. Und hier gab es schon so einige böse Flecken, das könnt ihr mir glauben.
Eine genaue Anleitung zum laugen und seifen findet ihr direkt bei den Produkten (ich verlinke sie euch weiter unten). Und hier hat die Interieur-Bloggerin Pepper Schmidt darüber geschrieben, wie sie ihren Holzfußboden gelaugt und geseift hat. Wir haben übrigens das Holz vor dem Aufbau gelaugt, dann geschliffen, dann eine Schicht Seife drauf gepinselt und die restlichen Schichten nach Aufbau und Montage.
Die Arbeitsplatte.
Darf ich vorstellen: “Onice” aus Italien. So heißt die Küchenarbeitsplatte für die wir uns entschieden haben. Sie ist aus dem Natur-Werkstoff Keramik, ist 12 mm stark und ist so stark wie Stein. Das heißt sie ist hitzebeständig, weitgehend schnitt- und kratzfest und sehr pflegeleicht. Wir haben sie einfach über den Tischler unseres Vertrauens bezogen. Wo ihr die tollen Platten aus dem Hause STRASSER  kaufen könnt, könnt ihr übrigens ganz leicht hier herausfinden. Es gibt sie in Österreich, Deutschland, USA, China und der Schweiz.
So, das wars – wenn ihr noch Infos benötigt, bitte einfach unten im Kommentarfeld eure Frage hinterlassen. Ich bemühe mich, ganz schnell zu antworten.

FACTBOX 

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10 comments

  • Ganz toll liebe Anna. Deinen Stil mag ich so sehr, aber das weißt du ja eh 😉 Mega! Oh was freu ich mich schon auf euren Umzug, wahrscheinlich bist du schon fleißig am planen 😀
    liebste Grüße aus München
    ann-kathrin

  • Hach du Liebe, danke für dein Worte. Oh und ja – wie ich am planen und packen bin. Und noch lange kein Ende in Sicht. Uff! Aber macht auch ein kleines bisschen Spass. Ich bin verrückt, ich weiß. Drück dich!

  • So, so schön! Diese Küche ist echt ein Traum ❤️ Kann man eigentlich aus Kiefer Sperrholz auch einen Esstisch machen? Oder macht das keinen Sinn?

  • liebe anna, danke für diesen beitrag – deine küche bewundere ich schon seit langem 😉
    ich hab mir einen wanderverbau aus ikea regalen gebaut und davor einige türen aus den kieferplatten, die sind leider total verzogen, aber ich glaub, wir haben eine montagsplatte erwischt. oder kennst du das problem auch?

    in welcher dicke habt ihr die platten verwendet und welche griffe sind das?

    danke dir und viele liebe grüße
    michaela

  • Huhu Talla lala 🙂 Ja kann man natürlich – wir haben sogar für die Platte unseres Terrassentisches Kiefer-Sperrholz verwendet. Allerdings steht die unter einem Dach und wir haben sie zum Schutz mit einer Lacklasur behandelt. Also: macht voll Sinn! Viel Spaß beim werken und lass doch mal das Ergebnis sehen. Anna

  • Hey liebe Michaela,
    das klingt aber auch ziemlich toll. Habt ihr das Holz behandelt oder einfach natura gelassen?
    Also ja – das mit dem verziehen des Holzes kennen wir. Es ist nunmal Holz pur und pur, kein Furnier. Deshalb nahmen wir das sehr gerne in Kauf. Wir hatten das Problem beim Kühlschrank-Verbau (puh, da hat mein Mann ein kleines bisschen geflucht) und bei den Schranktüren (die konnten wir dank der Scharniere gerade stellen). Die Platten sind 15 mm dick. Die Griffe sind von Ikea – die sind wirklich toll!
    Ganz liebe Grüße,
    Anna

  • Das ist echt total schön geworden! Ich hätte unsere DIY Möbel ja auch gern aus Sperrholz gebaut, aber irgendwie gibt es bei uns im Baumarkt keine großen Platten und mit den kleineren hätte es keinen Sinn gemacht.

  • Hallo,
    Richtig starke Küche.

    Ich habe eine Frage zu den Korpussen:

    Habt ihr einfach Ikea-Korpusse ohne Front gekauft und dann die Scharniere selbst angebaut?

    Gibt es da bestimmte Schaniere, die für diesen Fall leicht anzubringen sind?

    Grüße

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